Philipp Butz spricht über den Innovationstag Zahnmedizin

Am 17. März 2018 öffnet die Technische Hochschule Amberg ihre Tore für den 1. „Innovationstag Zahnmedizin“ und präsentiert in einem modernen Umfeld spannende Themen, tonangebende Referenten und fortschrittliche Unternehmen. Wir sprachen mit Philipp Butz, einem der Initiatoren.

Red.: Herr Butz, Mitte März veranstalten Sie den 1. Innovationstag Zahnmedizin. Wie kam es dazu?

Butz: Als eines der führenden Zahntechnik-Unternehmen der Region verstehen wir uns als innovativer und vorausschauender Partner vieler Zahnarztpraxen und Zahnärzte. Dazu sind wir dem Zukunftsthema „Digitalisierung“ direkt verbunden und möchten an diesem Innovationstag das Know-how bündeln, den Stand der Entwicklung sichten und dies an alle Teilnehmer weitergeben. 

Red.: Was wird die Besucher alles erwarten?

Butz: Wir haben neben Top-Referenten wie Dr. Jürgen Reitz oder Prof. Dr. Wolfgang Richter, zukunftsweisende Unternehmen für unseren Innovationstag gewinnen können und bieten einen Tag voller zahnmedizinischen Wissens. Und das in einer modernen und lockeren Atmosphäre. Wir möchten einen kleinen und feinen Branchentreff mit zahnmedizinischer Zukunft verbinden.

Red.: Das Zukunftsthema „Digitalisierung“ ist Schwerpunkt. Wie sehr werden die Besucher in dieses Thema eintauchen?

Butz: Zuerst einmal werden einige Besucher überrascht sein, wie digital Sie schon arbeiten und dass dieses Thema mehr Gegenwart als Zukunft ist. Leider existieren beim Thema „Zukunft der Zahnmedizin“ sehr viele Bedenken und Hemmschwellen. Wir wollen hier ein klares Bild der digitalen Zahnmedizin zeichnen, alle Teilnehmer durch die praxisorientieren Referate und Aussteller zum Anfassen aktiv mitnehmen und von der Zukunft begeistern. Aber natürlich gibt es auch viel Neues. Wir wollen inspirieren und für tolle Themen wie digitaler Workflow oder digitale Abformung begeistern. Es wird eine einmalige Mischung aus Alltag und Zukunft.

Red.: Sie sprachen die Bedenken gegenüber dem Thema Digital an. Wie erleben Sie das Thema im Alltag?

Butz: Ganz unterschiedlich. Ich bin viel unterwegs und überall ist das Thema präsent. Es ist den meisten Behandlern und Zahntechnikern bewusst, dass die Digitalisierung für unsere Patienten durch z.B. schnellere Kommunikation, bessere Planungsmöglichkeiten und besondere Fertigungsmethoden zahlreiche Vorteile hat. Dennoch haben viele auch Bedenken, da die Praxen investieren und die Mitarbeiter aktiv mitnehmen müssen, denn nur mit Hilfe eines positiv gestimmten Praxisteams lassen sich Änderungen im Workflow vernünftig in den Alltag integrieren. Die Digitalisierung wird viel verändern. Das müssen wir als große Chance sehen und dürfen es nicht vor uns herschieben. Eine Veranstaltung wie der Innovationstag Zahnmedizin von Zahntechnik Scharl soll dazu beitragen, offen und neugierig dem gegenüber zu stehen. Wir möchten, dass sich Zahnärzte und Praxisteams an solchen Tagen Zeit nehmen können für Fragen und Antworten und mit Kollegen die Herausforderungen im Alltag gemeinsam besprechen. Denn alle haben ähnliche Aufgaben vor sich.

Red.: Neben größeren Vorträgen gibt es auch Kurzreferate. Was können Sie uns dazu sagen?

Butz: Das stimmt. Wir haben Themen mit größeren Zeitfenstern und die von Ihnen angesprochenen Kurzreferate. Hier geht es um kurze Inspirationsvorträge, die echten Wissensvorsprung bieten. Sabrina Schulz wird uns zum Beispiel erläutern, was digitale Kommunikation bedeutet, wie sie unsere Abläufe verbessert und wir daraus Mehrwerte für die Praxis und die Patienten durch besser und leichtere Information schaffen können. Aber kurz und knapp mit wichtigen Punkten und wertvollen Tipps. Die Besucher werden viel Know-how mitnehmen können. Dazu gibt es für die Teilnehmer acht Fortbildungspunkte gemäß der Empfehlung der BZÄK/DGZMK.

Rd.: Die ersten Anmeldungen sind bereits eingetroffen. Sind Sie mit der Resonanz zufrieden?

Butz: Sehr sogar. Wir merken, dass ein solcher Branchentreff fehlte, und wir mit vielen Themen den aktuellen Zeitgeist treffen. Uns ist bewusst, dass wir mit einem Innovationstag Zahnmedizin ein wirklich anspruchsvolles Thema aufgreifen und hier wollen wir vor allem inhaltlich überzeugen und begeistern. Es geht ja schließlich um zukunftsweisende Aufgaben für alle von uns. Genau hier setzen wir mit Referaten zu „Intraoralem Galvanismus“ und der Methodik der „Biofeedbacktherapie“ an.

Red.: Wie stellt sich Zahntechnik Scharl im digitalen Bereich auf?

Butz: Wir bei Zahntechnik Scharl haben es dank motivierter und kompetenter Mitarbeiter schon immer geschafft, uns den Herausforderungen und Trendthemen zu stellen, diese anzunehmen und aktiv mit zu gestalten. Daher wissen wir, wie anspruchsvoll ein ständiger Wandel ist und wie wichtig es ist, sich diesen Themen zu öffnen. Man muss nicht immer gleich alle Bereiche zu 100% beherrschen oder bei sich im Unternehmen umsetzen. Trotzdem sollte man die Themen kennen, für sich gewichten und entscheiden, in welchen Bereichen man investiert und sich künftig orientieren will. Dazu sind wir nah an unseren Kunden und verstehen die alltäglichen Probleme. Wir sprechen viel mit Zahnärzten aber auch mit Mitarbeitern am Empfang oder in der Kundenkommunikation. Wichtig ist meiner Meinung nach der regelmäßige Austausch. Bei meinen Kontakten mit Kunden, Seminarteilnehmern und Mitarbeitern merke ich, wie intensiv nach Gesprächen und Austausch zur gemeinsamen Zukunft gesucht wird. So entstand auch die Idee zum Innovationstag in Amberg. Bei Zahntechnik Scharl setzen wir auf Digitalisierung. Das beginnt bei der Kommunikation, geht über die Technik und endet in der Versand-Disposition.

Red.: Sie werden beim Innovationstag selbst vor Ort sein. Was wünschen Sie sich für diesen Tag?

Butz: Einen lebendigen Austausch und offenen Dialog über die Aufgaben und Lösungen für die Zukunftsfähigkeit der Zahntechnik und Zahnmedizin. Ich persönlich freue mich auf viele bekannte und neue Menschen. Es wird ein spannender und kurzweiliger Tag. Es wird ein spannender und kurzweiliger Tag.